RL 2016/17 – 1st Division – 17. Spieltag – Ergebnisse

1st Division

Klaas Kasper triumphiert doch noch in letzter Sekunde

Am Ende sieht es nach einem Start-Ziel-Sieg in der 1st Division der Rückrundenliga 2016/17 aus.

Klaas Kasper stand am 1. und am 17. Spieltag auf Position 1 der Tabelle und feierte nach der Hinrundenliga 2006/07 seinen zweiten Triumph in unserem Ligasystem.

Auf dem Weg dahin war es aber ein harter Kampf, vor allem mit Titelverteidiger Josch Weidemann und dem bisherigen Tabellenführer Michael Heimberg.

Am Ende sicherte sich der neue Champion durch einen eigenen erfolgreichen Schlussspurt und dem Abrutschen des eigentlich schon sicheren Meisters, Michael Heimberg, den Titel.

Klaas Kasper besiegte pflicht- und am Ende auch standesgemäß den Absteiger in die 2nd Division, Björn Gierig. Mit 55:31 waren die Fronten klar verteilt.

Baumann TSG Hoffenheim 6
Süle TSG Hoffenheim 4 – Kehrer FC Schalke 04 -4 – Tah Bayer 04 Leverkusen 6
Keita RB Leipzig 4 – Grifo SC Freiburg 7 – Robben Bayern München 19 – Dembelé Borussia Dortmund 5 – Dahoud Bor. Mönchengladbach 4
Stindl Bor. Mönchengladbach 2 – Modeste 1. FC Köln 2

Allein schon Arjen Robben (+19) sorgte für das Highlight und einen Großteil der Punkte in der Mannschaft. Sieht man einmal von Kehrer (-4) ab, gab es keine Totalausfälle im Kader, wenn der Sturm auch hinter seinen Möglichkeiten zurück blieb.

Bei Björn Gierig gab es ebenfalls einen herausragenden Spieler (Forsberg (+12), aber eine komplette Nullrunde in Tor und Abwehr, sowie ebenfalls nur bescheidene Punkte im Sturm, ließen den Sieg – und damit letztendlich auch den Klassenerhalt – utopisch werden.

Hitz FC Augsburg 0
Donati 1. FSV Mainz 05 0 – Klostermann RB Leipzig 0 – Toljan TSG Hoffenheim 0
Grifo SC Freiburg 7 – Kampl Bayer 04 Leverkusen 0 -Keita RB Leipzig 4 – Dembelé Borussia Dortmund 5 – Forsberg RB Leipzig 12
Modeste 1. FC Köln 2 – Lewandowski Bayern München 1

Die tolle Leistung von Klaas Kasper (immerhin 5. in der Ligatageswertung) hätte nicht für die Meisterschale gereicht, wenn Michael Heimberg seinen verbliebenen „1-Punkte-Vorsprung“ verteidigt hätte.

Gegen Vizepokalsieger Dieter Krause konnte er aber nicht einmal dessen Schwäche (nur 29 Punkte / Platz 31) nutzen und verlor recht deutlich nicht nur das Spiel (19:29), sondern auch schon die fast sichere Meisterschaft, wo er ja zwei Spieltage vor Schluss bereits 4 Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger hatte.

Kein einziger Spieler erreichte einen zweistelligen Wert. Grifo (+7) und Henrichs (+6) waren noch die besten in einer schwachen Mannschaftsleistung.

Esser SV Darmstadt 98 0
Hummels Bayern München 0 – Kehrer FC Schalke 04 -4 – Süle TSG Hoffenheim 4 – Henrichs Bayer 04 Leverkusen 6
Demirbay TSG Hoffenheim 0 – Grifo SC Freiburg 7 – Keita RB Leipzig 4
Gnabry Werder Bremen -1 – Modeste 1. FC Köln 2 – Lewandowski Bayern München 1

Im Idealfall wäre ein knapper Sieg vielleicht sogar möglich gewesen. Wenn Nyland (+4 vs. Esser (0)) im Tor, Tekpety (+1 vs. Demirbay (0) oder vs. Kehrer (-4)) im Mittelfeld bzw. in der Abwehr eingesetzt worden wären und Pohjanpalo (+4 vs. Gnabry (-1)) gespielt hätte. Es wären bis zu 33 Zähler möglich gewesen.

Dieter Krause hatte ebenfalls keinen Spitzenakteur am Start. Aber immerhin gab es auch keine Minuspunkte und mit Lahm, Grifo und Horn (zusammen +21) hatte er zumindest 3 ordentlich punktende Spieler im Kader. Gegen einen guten Gegner wäre diese Leistung aber auch kein Sieggarant geworden.

Horn 1. FC Köln 6
Lahm Bayern München 8 – Maroh 1. FC Köln 0 – Sulu SV Darmstadt 98 0 – Hummels Bayern München 0
Grifo SC Freiburg 7 – Roger FC Ingolstadt 04 0 – Dembelé Borussia Dortmund 5 – Demirbay TSG Hoffenheim 0
Modeste 1. FC Köln 2 – Lewandowski Bayern München 1

Ebenso wie sein Gegner ließ auch Dieter Krause noch ein wenig Potential auf der Bank sitzen. Der „Last-Minute-HSV-Retter“ Waldschmidt hätte noch 4 Punkte zum Ergebnis beisteuern können.

Im Schatten des neuen Meisters überholte auch noch der Vorjahresmeister Josch Weidemann Michael Heimberg und sicherte sich die Silbermedaille. In einem recht knappen 42:35 gegen Vanessa Arens feierte er seinen 12. Sieg und landete punktgleich, aber mit einem deutlich schlechteren Torverhältnis, auf Rang 2.

Am Ende dürfte Josch Weideamann aber froh sein, diesen Platz überhaupt erreicht zu haben, denn für seine Punktestatistik in der Rückrunde lief es schon sehr optimal.

Seine 36 Punkte holte er mit den nur 709 Pluspunkten (lediglich Rang 10 in der Division) und profitierte von der jeweiligen Schwäche seiner Gegner an den entsprechenden Spielen gegen ihn (mit 632 Minuspunkten kassierte er die zweitwenigsten Zähler in der 1st Division).

Die Abstiegsfrage war ja bis zum Schluss ungeklärt.

Selbst Jan Langowski war als Tabellenletzter noch nicht abgestiegen, wenn es auch schwer werden würde, die Klasse zu halten. Dazu benötigte er einen eigenen Sieg und exakt vier Niederlagen von den Managern vor ihm.

Punkt 1 der To-Do-Liste erfüllte er auch recht sicher. Im Familienmatch konnte Melanie Langowski klar und deutlich mit 45:16 besiegt werden. (Wodurch diese plötzlich in akutester Abstiegsgefahr schwebte.)

Auch Björn Gierig und Helmut Schweigerer taten ihm den Gefallen und kassierten abstiegsbringende Niederlagen. Björn Gierig wie beschrieben deutlich gegen den neuen Meister, Helmut Schweigerer mit etwas Pech (45 Punkte / 12. Ligawert) gegen den 2. der Ligagesamtwertung Dirk Rauer.

Benjamin Nowak (47:34 gegen Philip Kempe) und das Team Colour (23:21 gegen Oliver Laumann) brachen dann aber Jan Langowski dann aber sportlich das Genick und besiegelten mit ihren Erfolgen den (vermutlichen) Abstieg.

Durch diese zwei Siege waren plötzlich Stefan Nowak und Melanie Langowski nach ihren Niederlagen in der Gefahr aufgrund des Torverhältnisses in die 2nd Division abzurutschen, da sie nunmehr auch 21 Punkte aufwiesen und noch ein Platz für diese Kandidaten zu vergeben war.

Benjamin und Stefan Nowak konnten aufgrund ihrer (für diese Platzierungen) sehr guten Tordifferenzen (+3 und -11), recht beruhigt auf die Ligazugehörigkeit in der neuen Saison schauen.

Am Ende musste das Team Colour (-169) sich Melanie Langowski (-152) geschlagen geben und neben Helmut Schweigerer, Björn Gierig und Jan Langowski, den wahrscheinlichen Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Wie üblich haben die Absteiger der Rückrundenligen in der Regel noch ein kleines theoretisches Hintertürchen offen, welches ihnen den Klassenerhalt noch sichern könnte.

Sollten nicht alle qualifizierten Manager für die Hinrundenligen melden haben die vier o.g. Manager die Spots #1, #3, #5, #7 im Nachrückerverfahren.

Allerdings war die Rückmeldequote in der 1st Division in den letzten Jahren recht stabil hoch…

Die Planungen und Veröffentlichungen über genaue  Ligazusammensetzungen und ähnliches wird es im Laufe der Sommerpause geben.

17. und letzter Spieltag 

Christian Walter (N) vs Björn Ziemann (N)  31:31
Josch Weidemann (M) vs Vanessa Arens  42:35
Benjamin Nowak vs Philip Kempe  47:34
Helmut Schweigerer (N) vs Dirk Rauer  45:53
Michael Heimberg vs Dieter Krause  19:29
Björn Gierig vs Klaas Kasper  31:55
Melanie Langowski vs Jan Langowski  16:45
Stefan Nowak vs Stephan Just  34:56
Oliver Laumann (N) vs Team Colour  21:23

Tabelle

1 Klaas Kasper 17 12 0 5 864 : 701 163 36
2 Josch Weidemann (M) 17 12 0 5 709 : 631 78 36
3 Michael Heimberg 17 11 1 5 799 : 687 112 34
4 Dieter Krause 17 10 0 7 722 : 655 67 30
5 Oliver Laumann (N) 17 9 1 7 654 : 650 4 28
6 Dirk Rauer 17 9 1 7 907 : 812 95 28
7 Vanessa Arens 17 9 0 8 824 : 703 121 27
8 Stephan Just 17 9 0 8 766 : 768 -2 27
9 Björn Ziemann (N) 17 8 1 8 658 : 625 33 25
10 Philip Kempe 17 8 0 9 727 : 757 -30 24
11 Christian Walter (N) 17 7 1 9 743 : 780 -37 22
12 Benjamin Nowak 17 7 0 10 763 : 760 3 21
13 Stefan Nowak 17 7 0 10 691 : 702 -11 21
14 Melanie Langowski 17 7 0 10 641 : 793 -152 21
15 Team Colour 17 7 0 10 598 : 767 -169 21
16 Jan Langowski 17 6 1 10 621 : 777 -156 19
17 Björn Gierig 17 6 0 11 698 : 747 -49 18
18 Helmut Schweigerer (N) 17 6 0 11 688 : 758 -70 18

Die Ligadirektion

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